Was ist die Meldestelle?

Wie funktioniert es?

Die Meldestelle ist eine Anlaufstelle für den Umgang mit regelwidrigem, diskriminierendem oder ungebührlichem Verhalten im Verhältnis zwischen einer Organisation und der Öffentlichkeit oder zwischen Hierarchiestufen oder Mitarbeitenden innerhalb einer Organisation. Anfragen sollen dazu beitragen, bestehende Probleme im Interesse der meldenden Person und der Gesamtorganisation frühzeitig zu erkennen und konstruktive Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig unterstützen wir eine Kultur des vertrauensvollen Dialogs, die es ermöglicht, Probleme in erster Linie innerhalb der Organisation zu lösen. So, dass Mitarbeitende schwierige Themen, wenn immer möglich vorgängig mit den direkten Vorgesetzten, der betreffenden Person und/oder dem Personaldienst besprechen können.

Die Meldestelle nimmt Ihre Meldung telefonisch, online oder per Post unter dem Siegel der Verschwiegenheit entgegen. Sie nimmt den Sachverhalt der Problematik auf, fragt allenfalls im persönlichen Gespräch nach und dokumentiert das Vorkommnis.

Wir suchen nicht Schuldige, sondern helfen Ihnen Probleme nachhaltig zu lösen!

Anonymität und Sicherheit

Sie allein entscheiden im Dialog mit der Meldestelle, ob und inwieweit von Ihrem Namen Gebrauch gemacht werden darf. Es bestehen drei Stufen von Vertraulichkeit:

  1. Sie bleiben vollkommen anonym - auch gegenüber der Meldestelle;
  2. Sie geben Ihren Namen nur gegenüber der Meldestelle bekannt;
  3. Sie autorisieren die Meldestelle, Ihren Namen gegenüber betroffenen Personen oder Dritten, die Sie definieren, zu verwenden

Für welche der Stufen Sie sich auch immer entscheiden: Ihre Wahl ist für uns verpflichtend und wird professionell respektiert.